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Sonntag, 24. August 2014

Den Farnen gehts heuer gut

Kein Wunder, nass und kühl genug ists ja. Und so gibt ganz gute Zuwächse in diesem Sommer. Das freut mich, denn ich mag sie einfach sehr als Kontrast zu den Hostablättern.
Adiantum Venustum hat zwar einige Jahre gebraucht ( ich hatte ihn erst aber auch irgendwo "reingeflickt") aber jetzt legt er los:

Die Hostas Blue Mouse Ears und Dragon Tails werde ich wohl in absehbarer Zeit evakuieren müssen. *g*  Wenn nur der Farn nicht von der rasch wachsenden "Old Glory" dahinter überwachsen wird. Ich weiß, ich pflanze eng. Aber ich mag halt nunmal nicht daß man viel freie Erde sieht in den Beeten. Die Kehrseite ist halt, daß es schon öfters zu Umpflanzaktionen kommt.


Dieser Athyrium japonicum, es dürfte Ursulas red sein, ist heuer auch doppelt so hoch als in den letzten Jahren.
Das kleine Minus dieser Frauenfarne sind die leicht brüchigen Wedel. Bei unseren 2 kleinen Katzen ein Wunder daß er noch so aussieht. Die 2 veranstalten schonmal ein "Rauschen im Hostadschungel". Und da stehen halt auch die Faren im Weg. Hmm, ja. Nächstes Jahr werden sie wohl hoffentlich erwachsener sein.


Einer meiner Lieblinge ist Athyrium otophorum okanum. Der öhrige Frauenfarn.
Die roten Blattrippen und die helle Farbe der Wedel beim Austrieb sind herrlich.



Cyrtomium fortunei der Ilex - oder Sichelfarn macht sicher heuer auch ganz gut neben Brunnera Jack Frost.
Erst hatte ich dort den Schellenbaumfarn gepflanzt, der filigrane Farn kam dort überhaupt nicht zur Geltung. Da passt der grobe Sichelfarn viel besser. Mit der Winterhärte habe ich auch keine Probleme. Er hat auch den Winter 2012/13 der schon ziemlich hart war ohne Schutz gut überstanden.


Noch ein Farn der sehr schlecht zu fotografieren ist, er würde einen ruhigen einfarbigen Hintergrund brauchen. Pellaea atropurpurea ein kleiner Felsfarn aus Nordamerika mags auch sonniger und trockener.

 Ich hatte ihn erst an einem Platz mit Nachmittagssonne, das war ihm aber doch etwas zuviel. Jetzt kriegt er weniger ab und er sieht deutlich besser aus. Trocken halten ist auf unserem Südhang auch kein Problem. In normalen Jahren heuer eher schon...;-)  Aber die Erde ist durchlässig, er sieht aus als obs ihm gefällt.  *g*


Dieser Sommer ist der erste in dem meine Strick-und Häkelnadeln ( und meine Hände) keine Pause machen. Irgendwie kann ich abends nicht so dasitzen, da fallen mir bald die Augen zu. Und um 8 ins Bett geht ja auch nicht, dann kann ich um 2 wieder aufstehen. Also wird genadelt.

Schon lange denke ich an neue Topflappen. Aber ich wollte solche ganz einfachen wie wir sie in der 3.Klasse gehäkelt haben. Nur: ich wusste nicht mehr wie das ging.... 
Aber wozu hab ich mich auf Ravelry angemeldet. Dort findet man alles wenn man nur lange genug sucht. Hier auf Susis Blog gibts die ganz leichte Anleitung dafür.
Und so bunt sehen meine aus:

Ich habe sie aus Steinbach Wolle "Nizza" gehäkelt. Weil ich auf dem Holzherd koche, meine Topfgriffe also richtig heiß werden brauche ich dicke Topflappen. Darum habe ich die Wolle doppelt genommen. Ein Lappen ist ca 18x18cm groß und dafür habe ich 50g verhäkelt. Aufgehängt werden sie bei mir nicht, darum habe ich mit keinem Ring begonnen sondern mit einer Luftmasche in die ich 3 feste gehäkelt habe.
Socken sind auch schon so einige entstanden, samt Georgs kleine in größe 25 ( echt süss) sind es 7 Paar die ich gestrickt habe.

Und dann ist da auch noch Fridolin:
:-))
Diese kleine Maus die ich daumenmalpi gestrickt habe hat schon den Besitzer gewechselt. Ich glaube ich muss noch eine machen, ich mag sie auch nicht nur Georg.
Aber erstmal will ich einen Grannypolster häkeln ich habe mir ein tolles Buch mit Anleitungen gekauft. Nur die Wolle fehlt mir noch, aber nicht mehr lange.....;-)

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag
schön wenn Ihr ab und zu vorbeischaut,
über einen kleinen Kommentar freue ich mich natürlich auch immer,
lg Frieda



Montag, 22. April 2013

Lebt er noch ?

.........oder ist er tot?
Das frag ich mich jedes Jahr wenn die kleine Mauerraute ihre alten Wedelchen verliert.
Es sieht so traurig aus, daß ich eigentlich wirklich jedes Jahr glaube, " so das wars".... Ich weiß natürlich, daß das alle wintergrünen Farne machen.  Trotzdem bin ich jeden Frühling  erstaunt daß mein kleiner Asplenium ruta-muraria doch wieder austreibt. Das kommt aber auch daher, daß er nicht so den ganz optimalen Standplatz hat. Am Liebsten würde er ja im Steingarten wachsen in einer Steinfuge.  Hab ich aber nicht. Er ist aber so nett mit einer Mauerkrone auch Vorlieb zu nehmen.
Wie süss die kleinen Wedelchen daherkommen:

 Auch der heimische, zarte Frauenfarn schickt frisches Grün daher:

Ganz ganz zart sind die Triebe des Pfauenradfarns:

Der Straußenfarn dagegen sieht ja direkt gefährlich aus:
Wie ein Drachenkopf, oder ?
Nach langem Überlegen habe ich ihn doch in den Garten gepflanzt. Dort in dem Eck kann er sich nicht wild ausbreiten. Da unter dem großen alten Pfeifenstrauch ist der Raum begrenzt. Und Hosta sieboldiana Elegans wird mit ihm fertig denke ich. Die ist auch nicht mehr ganz klein und kann sich sicher behaupten.
Farne gefallen mir sehr gut, sie sind ein wunderbarer Kontrast zu den Hostas, und bis auf den heimischen Frauenfarn auch pflegeleicht finde ich.
Athyrium filix femina allerdings, muss ich hir am Südhang viel gießen. Und man muss auch vorsichtig sein dabei, denn die Wedel sind sehr brüchig. Aber sie sind halt so hübsch zart, so daß ich trotzdem welche gepflanzt habe.

lg Frieda