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Samstag, 29. November 2014

Ich habe heute die Sonne gesucht

Und ich habe sie gefunden
Nach einer Woche dichten Bodennebel und Nieseln habe ich die Wanderschuhe geschnürt als ich auf der Webcam sah, daß auf unserem Hausberg dem 1445m hohen Schöckl die Sonne scheint.

Bis zum Schöcklkreuz bin ich gefahren und dann weitermarschiert.
Schon dort blinzelte die Sonne malerisch durch die Bäume.


Ein Stück weiter oben habe ich das Newbelmeer schon überblickt. 
Am Horizont sieht man die rote Wand und Berge der Obersteiermark

Diese witzigen aus Baumstämmen geschnitzten Sessel standen am Wegrand. Diese 2 haben ihre Freude dran. Weil man nicht einfach Leute knipsen und ins Netz stellen kann, verfälscht. Aber man sieht so gut die Größe des großen Thrones.
  
 
Daneben ein kleiner. ;-)

 
Zwiespältig sehe ich diese Rampe die am Schöckl gebaut wurde. Ja, sicher ältere Leute und Behinderte wirds freuen, sie können jetzt auch mit dem Rollstuhl das Plateau abfahren.
Aber schön sieht das halt nicht aus.

 Aber irgendwie ists eh schon egal. Seit die Sommerrodelbahn dort oben gebaut wurde ist sowieso Halligalli oben. :-(  Wenn man Natur pur sucht geht man nicht auf den Schöckl.

Aber die Aussicht ist halt schon super.

 Unterwegs gleich neben dem Wanderweg ist das kleine Wetterloch
Wenn man es nicht weiß fällt es überhaupt nicht auf und man geht daran vorbei ohne zu wissen daß hier der Eingang zu einer 100 Meter tiefen Höhle liegt. Etwa in 80 Metern tiefe liegt eine ganzjährige Eiszone. Im Sommer ziehts richtig kühl raus.
 Manche meinen aber, daß da drunten die Schöcklhexe, die hier fürs Wetter verantwortlich sein soll wohnt. :-)

Nach einem kurzen Aufenthalt oben, es war zwar sonnig, aber es hat ein unangenehmer Wind geweht, habe ich mich wieder auf den Weg runter gemacht.
Der Nebel war in der kurzen Zeit sicher 100 m weiter nach oben gekraxelt.
Gut daß ich heute oben war, wer weiß vielleicht ists morgen nicht mehr so schön oben.

lg Frieda

Donnerstag, 20. November 2014

Was für ein schöner Herbsttag !

Hach, ich liebe den Herbst!  Und heuer ist er hier aussergewöhnlich schön. Ein paar Nebeltage zwischendurch gehören dazu. Heuer ist die nebelige Zeit zwischendurch bis jetzt immer ziemlich kurz gewesen.
Heute wars so schön daß ich am Nachmittag raus musste und nix wie rauf aufr die Höhe.

Diesmal hats mich auf den Novystein gezogen.

Der Obelisk ist auf einem 910 Meter hohen Hügel im Jahr 1883 zu Ehren des Kurarztes Dr.Gustav Novy errichtet worden.


Von dort oben hat man auch wunderbare Fernsicht.

Erst der Blick auf St. Radegund, mein Heimatdorf. Ich habe zwar nicht direkt dort gewohnt, aber ich bin dort zur Schule gegangen.
Weiter nach rechts kann man weiter in die Südoststeiermark blicken:
Wenn man von St.Radegund weiter nach links schaut sieht man unseren Hausberg den 1445 Meter hohen Schöckl:
Und jetzt nochwas Nettes:

 Diese schöne Holzbank dort oben beim Gipfelkreuz hat mein Neffe seiner Braut heuer im August zur Hochzeit geschenkt. :-) Am Vormittag des Hochzeitstages ,- man hatte geplant die Hochzeitsfotos dort oben zu machen, wurde sie damit überrascht.

Sodala, ich geh aber nicht nur spazieren, ich tu zwischendurch schon auch was...;-)
In den letzten Wochen habe ich für Töchterchen einen kuscheligen Merinoschal gestrickt:

Jetzt darfs kälter werden. :-)

lg Frieda

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Der Berg ruft nach mir.............

I geh in Wald eini i geh in Wald zua
Muass do auffi muass da auffi
Weil der Berg is a trum und der gibt koa ruah
Will do auffi nur do auffi
Bis gonz gonz oben
Von gonz gonz herunt
Bis gonz hoch droben
I mein Weg do auffi findt.........


So singen die Seer in ihrem Lied " Der Berg ruft nach mir". 
Nach mir hat er heute auch gerufen, der Berg, nein,- er hat geschrien. Es musste sein. ;-)

Seit einiger Zeit schwirrt mir der Jägersteig in der Weizklamm im Kopf herum, heute habe ich mir den Wunsch erfüllt und habe mir mal angesehen, wie er so ist der Steig. Ob er wirklich so schmal und am Abgrund entlang führt. Hmm, ja genauso ist er.

Aber erst siehts ganz harmlos aus:

Durch steile Buchenwälder führt ein schmaler Steig bergan.

Beim ersten ausgesetzen Aussichtspunkt kann man so auf die Weizklamm runterblicken:
Seht Ihr die Strasse?  
Durch diese Klamm fließt ein Bach und führt eine Strasse die an ein paar Stellen nur einspurig ist. Nicht besonders lustig dort durchzufahren, denn es ist durchwegs nicht wenig Verkehr. Die Strasse verbindet Weiz mit Passail.
Ungefähr bis zum x unterm Rablgrat bin ich gewandert.



Ein Stück weiter sieht man die Strasse besser, und wie steil es da runtergeht.


Ganz schön steinig, und schmal was? Am Foto sieht man gar nicht wie es links runtergeht. Hier habe ich zum erstenmal überlegt umzukehren. Ich war alleine unterwegs, hatte zwar das Handy mit, aber etwas mulmig wurde mir ehrlich gesagt schon bei dem Gedanken " und wenn du ausrutschst"??

So gings dann los, Stufen, Seilsicherung:
Ich bin dann natürlich doch nicht umgekehrt, geht einfach nicht. Wenn man schon da oben ist möchte man auch die Höhlen und die Hängebrücke sehen.
Also weitergehen, mit Bedacht die Füsse aufsetzen, festhalten.



Es hat sich gelohnt. Hier bin ich vor der großen Höhle.
Durch die Rechte geht man durch.

Sie ist ziemlich nieder, man muss sich bücken.



Jetzt bin ich am Ziel meiner Wanderung angelangt.
Über diese Hängebrücke wollte ich drüber.
 Ehrlich: ich hätte mir nicht gedacht, daß mir davor gruselt.
Wooaahhh.... die hat geschaukelt.....
Ich bin gaaanz langsam und sachte gegangen sonst wär mir schlecht geworden. :-)
Hab direkt allein mal kurz gekichert weil ich mich so eigentlich nicht kenne. *g*


Jetzt gehts wieder zurück.
Der Steig führt links dem Seil entlange seht Ihrs?





Nochmals ein Blick auf die Strasse runter. Seht Ihr das rote Auto?
Wenn man da zu kullern beginnt....O.o....


So, meine Neugier ist befriedigt :-)

Es ist schön neue Wege zu gehen, man sieht viel Neues, muss total abschalten, den Alltag vergessen, Neues aufsaugen, speichern.

Man nimmt sich nur leider zu wenig oft die Zeit dazu
.
Das geht bei den Bauern oft sehr schwer. Arbeit gibts immer, klar. Und wenn dann das Wetter so verrückt spielt wie im heurigen Jahr muss man die schönen Tage nutzen um die Arbeit bewältigen zu können. Meine Pension ist leider auch noch nicht in Sicht, daß endlich mehr Zeit für solche Sachen wäre.


Ich wünsche Euch eine schöne Zeit
machts gut
Frieda

Sonntag, 28. September 2014

Endlich wieder Sonne pur

Und das habe ich heute auch in vollen Zügen genossen und mit meiner Schwester eine Wanderung auf den 1548 Meter hohen Osser auf der Teichalm unternommen.

 Schade nur, daß man die Bäume so nah an den Gipfel wachsen lässt. In den Himmelsrichtungen Süd und Ost sieht man nur wenig zwischen den Baumwipfeln hervorlugen.
Ansonsten hätte man einen 360 Grad Rundumblick.


Der Blick Richtung Nordwest. Vorne der Teichalmsee, links die rote Wand. Dahinter die Berge der Obersteiermark.


Die Bergkette im Hintergrund ist das Hochwabmassiv. Auch da war ich schonmal oben, das ist aber kein Spaziergang mehr. ;-)


Rechts der längliche Berg ist die hohe Veitsch. Hab ich auch schon ein paarmal erwandert.

Es wäre wunderbar wenn es ein wenig so bliebe. Ich finde sowieso daß wir für diesen Unsommer entschädigt werden sollten.

Im Garten blühen gerade die Astern.
Diese hat eine eigenwillige Farbe, ich habe sie alleine gepflanzt, denn zu pink passt sie nicht besonders gut.

Aster Purple Dome bleibt toll niedrig und weil sie auch eine Rauhblattaster ist breitet sie sich nicht böse aus sondern wächst schön horstig. Die musste auch unbedingt sein.
Dahinter Aster lateriflorus 'lady in black'. Sie wächst langsam aber stetig. Die Blütchen sind eigentlich recht unscheinbar aber das rote Laub ist den ganzen Sommer über ein Augenschmaus. Ich muss sie hüten, und vielleicht auch mal düngen. Habe gerade in einem Forum gelesen, daß sie nicht überall will und gut gepflegt werden will.


Nur Freude macht mir auch Anemone hupehensis "little Prinzess"
Sie bleibt so schön niedrig, etwa kniehoch und blüht sehr lange. Sie beginnt noch im August und blüht immer noch so schön.


Und jetzt noch meine Asternsämlinge:
Die 10 unteren stammen von den 3 oberen Astern ab.
Die linke obere ist Aster novi angliae violetta, die beiden anderen No Name Geschenke. Ich ließ einfach den Samen ausreifen und habe geschüttelt. Im nächsten Jahr habe ich dann die schöneren Sämlinge pikiert und in Töpfen gehütet und gepflegt. Im Beet wären sie total untergegangen.

Heuer habe ich die Belohnung erhalten. :-)
Endlich richtig rosane Astern !  Jede Woche fahre ich auf dem Weg in die Stadt an so herrlich rosanen Astern vorbei, und schon lange denke ich "solche hätte ich auch gerne".
Jetzt habe ich sie mir selber gemacht.   Jippieee !!

liebe Grüße
Frieda

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Raus aus dem Nebel

bin ich heute Nachmittag geflüchtet.
Seit Tagen sitzen wir nämlich in einer dicken Bodennebelsuppe. Ich habe zwar genug Indoorarbeit, aber ich habe mir trotzdem etwas Zeit abgezwakt, um etwas Sonne zu tanken.
Wenn man die Möglichkeit hat, und sich nur 5 Min. ins Auto zu setzen braucht, sollte man das auch nützen. Viele, die ganz in der Ebene wohnen, können das nicht so einfach machen. Wir hier aber auf 600m Seehöhe habens nicht weit in die Sonne.

Bei uns Zuhause grau in grau und düster.


Auf dem Weg zu meinem Elternhaus in 800m SH. Man sieht schon blauen Himmel blitzen. :-)



 Ich bin dann noch weiter auf die Burgstaller Höhe (1225m) gewandert.
Vom Weg aus ein Blick Richtung Norden zu den Bergen der Obersteiermark. Dort ists Nebelfrei.
Die habens gut. Und hier im Süden hockt er....:-(



:-)



Noch einmal ein Blick in die Obersteiermark. Man sieht gut die rote Wand und dahinter der schneebedeckte Hochschwab.


Im Süden ein Nebelmeer aus dem nur die Spitze des Kulms (975m) herausragt.
Wie eine Insel im Ozean.



Weiter nach rechts geschaut ist die ganze Südsteiermark mit einer weißen Tuchent zugedeckt.
Und da musste ich dann auch wieder runter.

Kann aber gut sein, daß ich das am Wochenende nochmals mache, wenn sich die Sonne hier gar nicht blicken lassen will. Es tut nämlich verdammt gut.
 Ist ja auch angenehm warm dort oben. In der Sonne hatte es beim Gipfelkreuz 21 Grad plus.
Und hier ists soo feucht-kalt...grusel grusel...

Habt Ihr sie auch, diese Inversionswetterlage ?
Leider kann sowas manchesmal ganz schön lange dauern. Dann hilft nurmal eine Flucht zwischendurch um nicht Trübsinnig zu werden.

lg Frieda

Samstag, 8. Juni 2013

Ich war heute unterwegs.........

Mit einer Bekannten besichtigte ich heute diesen Rosengarten.

Weil heuer witterungsbedingt aber alles mindestens 2 Wochen zurück ist, haben leider noch nicht alle Rosen geblüht. Es war aber trotzdem ein Erlebnis durch diesen schönen Garten zu spazieren.
Im Vorjahr war ich am ersten Juniwochenende schonmal dort, damals waren alle Rosen in der Vollblüte. Eine Veilchenblau im Pflaumenbaum sieht umwerfend aus. Heuer hatte sie leider die Blüten noch nicht ge
öffnet. Ebenso Pauls Himalayan Musk im rieseigen alten Birnbaum,-heuer gibts erst Knospen.

Es gibt dort vor allem alte Rosensorten, Rambler, Wildrosen und einige Englische Rosen. Diese blühen auch schon.

Die 2 roten Kletterrosen am alten Bauernhaus blühten auch schon:

Nach Namen dürft Ihr nicht fragen.  Es hängen zwar fast überall Schilder dran, aber die Büsche sind oft so groß und dicht, daß man die dann nicht findet...*g*

Ghislaine de Feligonde etwa, sie schlingt sich zusammen mit noch 2 anderen Ramblern auf das Dach der Scheune, und deckt es halb zu. Leider war sie heute noch Blütenlos. Könnt Ihr sie Euch dazudenken ? ;-)



Aber auch hier sieht man gut, wie groß die Rosen sind:

Und rundherum um die Rondells oder Beete die Begleiter wie Alchemilla, Katzenminze, Geranium.





Auch einfache Rosen haben großen Charme, und die Bienen große Freude daran.



Unterm Rosenbogen  blüht schon üppig Geranium oxonianum und Psilostemon, und auch der Rambler am Bogen legt schon los.


Das erste was ich in dem Garten aber fotografiert habe war dieses Trio da:


Hosta Frances Williams, Love Pat und Sum and Substance sind einfach ein hübsches Trio. Ein bisschen weiter auseinander würden sie für meinen Geschmack gehören, damit sie besser zur Geltung kommen.

Und mein letztes Foto, das ich geschossen habe ist das da:


 Ist dieses riesige Insektenhotel nicht klasse ? Das ist mannshoch. Die Dachschrägen sehen aus wie zusammengeschraubte Holztreppen, welche üppig mit verschiedenen Sedümern und Semperviven bepflanzt wurden.  Ich finde es einfach genial.  Passt aber leider nur in einen großen Garten. *grübel...grübel...*
Könnte man es so ähnlich aber kleiner nicht auch nachbauen?  Mal sehen....

In meinem Garten blüht noch keine Rose richtig.
Die erste wird wohl die Lichtkönigin Lucia sein, ein paar Blüten stehen schon offen. Auch die Edenrose beginnt mit der Blüte. Zeit wärs ja schon. Aber so richtig schön solls ja leider immer noch nicht werden. Morgen mal einen Tag, dann schon wieder gewittrig. :-(  Was für ein verrückter Frühling.

Ach nochwas:
Ich möchte mich noch für die nicht besonders guten Rosenfotos entschuldigen. Wir waren zwar eh schon um 9 Uhr in diesem Garten, aber die Sonne schien zum fotografieren eigentlich schon zu stark. Auch mit Bearbeitung hab ich sie nicht besser hingekriegt. Schönere Fotos wären sicher am Abend geworden, aber da kann ich ja sowas nicht unternehmen, da habe ich die Stallarbeit. *seufz*

Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende
Frieda.